Weiterer Lebensweg - Teamtraining Arlesheim

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Weiterer Lebensweg

Über mich

In den darauf folgenden Jahren hatte ich wegen Ausbildung, Arbeit und Kindern keinen eigenen Hund. Auch hatte mein Vater den Dienst als Hundeführer und Ausbilder beim Zoll in der Zwischenzeit nicht mehr inne.
Jedoch hatten wir immer wieder Ferienhunde, Spazierganghunde oder Pfleghunde, an denen meine Kinder und ich grosse Freude hatten.
Immer wieder wurde ich auch von Hundehaltern in unserem Bekanntenkreis um Rat angefragt. Mit der Zeit hatte sich das durch Mund zu Mund Propaganda zu einem festen Bestandteil in meiner Freizeit etabliert.


Und dann kam Bodo…

Und durch ihn hab ich nochmals eine ganz andere Art von Hund und "Hundeprobleme" kennen gelernt.

Ich, die ich dachte viel über Hunde und deren Verhalten zu kennen und zu wissen, musste feststellen, dass mein bisheriges Wissen bei diesem Hund nicht ausreicht, um ihm wieder Vertrauen in die Menschen zu geben.

Bald erkannte ich, dass ich professionelle Hilfe brauchte und fand diese bei Ruth Vordermann, mit ihr verbindet mich heute noch eine tiefe Freundschaft.

Sie hat mir ganz neue Wege gezeigt, wie man mit einem Hund kommunizieren kann, Körperhaltung, Mimenspiel, klare Ansagen und die auch durchhalten.

Sie hat mich und Bodo über Monate hinweg zu dem Team gemacht, dass wir dann zum Schluss auch waren.
Durch Ruth Vordermanns Empfehlung konnte ich im Jahre 2002 in der Hundeschule Arlesheim anfangen zu arbeiten, da Herr Müller sein Pensum nicht mehr alleine schaffte.

Etwas unsicher, wie er mich aufnehmen würde, trat ich dann mit Bodo bei ihm an, um zu zeigen, was ich kann. Und es Bodo war, der für mich die Kastanien aus dem Feuer holte.
Ich war so nervös, dass ich Kommandos und Handzeichen nicht so deutlich gab, wie er es gewohnt war, aber er verstand mich und wir durchliefen den praktischen Teil der Prüfung sehr gut.

Schlussendlich hatten wir über 3 1/2 Jahre ein gutes Arbeitsverhältnis zueinander.

Seit 2006 leite ich das "Teamtraining Arlesheim" in eigener Verantwortung

In einer Hunde-Schule mein Wissen weitergeben zu können, war die Erfüllung eines Kindertraums von mir.
Mein Vater fragte mich mal, als ich etwa 8 Jahre alt war, was ich denn später von Beruf sein wollte, da sagte ich "Hundelehrer". Er hat mich freundlich ausgelacht und mir erklärt, dass es diesen Beruf nicht gäbe.
Ich hab kurz nach meiner "Anstellung" in der Hundeschule sein Grab aufgesucht und ihm "erzählt", dass ich jetzt meinen Traumberuf ausüben könne.


 
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